Was ist Psychosomatik?

Wenn seelische Belastungen körperliche Beschwerden hervorrufen − zum Beispiel im Rahmen von beruflichen oder privaten Konflikten −, spricht man von psychosomatischen Erkrankungen. Das sind körperliche Schmerzen die durch die Psyche hervorgerufen werden. Durch den Einfluss der Seele (Psyche) auf den Körper (Soma) kann der Betroffene sich krank fühlen, ohne dass der Arzt eine organische Ursache findet. Diese Erkrankungen werden auch als funktionelle Störungen oder somatoforme Beschwerden bezeichnet.

Heute weiß man, dass die Psyche auch Einfluss auf das Ausbrechen, die Beschwerden und den Verlauf organischer Erkrankungen hat. Umgekehrt wirken sich organische Erkrankungen in unterschiedlichem Ausmaß auf die Psyche aus. Eine klare Trennung in psychosomatische Erkrankungen und rein psychische oder rein somatische Erkrankungen ist häufig nicht möglich.

Psychosomatische Beschwerden

Typische psychosomatische Symptome gibt es nicht, weil Körper, Geist und Seele immer zusammenhängen und kein Symptom einzeln betrachtet werden kann. In der klassischen Medizin und Psychologie werden häufig folgende psychosomatische Symptome genannt: Schlafstörungen, Migräne, Essstörungen, Herz- Angstneurosen, Reizdarm, Schmerzerkrankungen, Tinnitus, Burnout Syndrom, Magen- Darmbeschwerden. Ich möchte hier zunächst auf die psychosomatischen Symptome von Burnout eingehen.

Burnout

Der Begriff Burnout Syndrom beschreibt einen Krankheitszustand. Der Betroffene ist sowohl körperlich, als auch emotional und geistig vollkommen erschöpft, das Leistungsvermögen ist deutlich reduziert. Betroffene beschreiben oft, dass sie sich ausgebrannt fühlen. Die Krankheit entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum von 6 Monaten bis zu einigen Jahren. Wenn du mehr darüber lesen möchtest, klicke hier: Burnout